In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten
Albert Einstein 
 

Wissenschaftliche Erkenntnisse.

 Wirkung auf Körper und Geist.



Der japanische Zen-Meister Kodo Sawaki (1880–1965) erläutert die Bedeutung der Lehre wie folgt:

Kodo Sawaki in Zazen (1920)

„Du redest über das Leben Buddhas und die heroischen Taten der Zenmönche der alten Zeit. Du erzählst, was du von den Sutren gelesen hast. Aber wen interessiert das schon? Die Buddhalehre liegt nicht in der Ferne. Sie ist kein getrockneter Kabeljau, unsere Buddhas leben nicht im Jenseits. Du glaubst, dass Dogen Zenji ein großartiger Zenmeister war? Aber was ist mit dir selbst? Das Problem, um das es gehen muss, bist du selbst. Es ist DEIN Problem, und um dieses Problem muss sich dein Leben drehen.“


 Kodo Sawaki



Meditationsforschung, die Wissenschaft und die Auswirkungen auf unser Gehirn


Meditation, nach der Tradition des Zen-Buddhismus beispielsweise, hat das Ziel einen tiefen Zustand zu erreichen, um die Gedanken, die uns tagtäglich begleiten, für eine gewisse Zeit zum Stillstand zu bringen. Im Zustand tiefer Meditation wird der Fokus auf das Wesentliche gelegt, im Hier und Jetzt einfach nur zu Sein. Seit den letzten Jahren erleben einige Meditationstechniken einen regelrechten Boom, denn wer es einmal ausprobiert hat, wird bestätigen können, sich danach wieder erfrischt und voller Tatendrang besser auf Alltägliches konzentrieren zu können. Diesen Trend ist auch die Wissenschaft nachgegangen und hat versucht, die körperlichen Vorgänge, speziell jene im Gehirn eines Meditierenden, zu beobachten und zu messen. Mit dem Ergebnis, dass Beweise dafür gefunden werden konnten, dass Meditation tatsächlich die Struktur des menschlichen Gehirns verändern kann.


Um dies feststellen zu können, wurden Hirnscans bei Menschen gemacht, die bereits über einen langen Zeitraum Meditationserfahrungen hatten. Bei diesen Menschen konnte festgestellt werden, dass die Regionen im Gehirn, die für Aufmerksamkeit und auch für die Verarbeitung von Sinneseindrücken zuständig sind, grösser sind, als bei Nicht-Meditierenden. Des weiteren wurde festgestellt, dass besonders bei älteren Personen diese Zunahme der Aktivitäten noch ausgeprägter ist, als bei jüngeren Menschen, obwohl durch den Alterungsprozess sich die Gehirnaktivität für gewöhnlich verringert. Dieses Ergebnis bedeutet also, dass mit einer regelmässigen Meditationspraxis dem Alterungsprozessen des Gehirns aktiv entgegengewirkt werden kann. Vergleicht man diese Ergebnisse mit Untersuchungen von Jongleuren oder Musikern, bei denen ebenfalls die Hirnareale der Bereiche für musische, visuelle und motorische Wahrnehmung verstärkt aktiv sind, wird sichtbar, dass Meditation tatsächlich auf unser Gehirn wirkt und gezielt eingesetzt werden kann, um die Gehirnstruktur und ihre Aktivitäten in eine positive Richtung zu lenken.


Interessante Forschungsergebnisse über die Effekte der Meditation auf das menschliche Gehirn

Hirnscans, also Verfahren, die ein Bild der Hirnaktivitäten bei Meditationspraktizierenden wiedergeben, ist eine Methode um die Effekte der Meditation auf das menschliche Gehirn untersuchen zu können. Dabei ist besonders die Reduzierung der Aktivitäten im Bereich der Amygdala-Region während des Meditationstrainings aufgefallen. Die Amygdala-Region, auch Mandelkernkomplex genannt, ist für Emotionen und Erinnerungen zuständig, aber auch, wenn Gefühle wie Wut oder Angst auftreten.




 

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Wissenschaftliche Untersuchungen konnten feststellen, dass die Reduzierung dieses Gehirnareals besonders während einer Meditation stattfindet. Man wollte aber herausfinden, ob dies auch langanhaltende Wirkung auf die Gefühlsregion im Gehirn zeigt und machte Untersuchungen mittels funktionellen Magnetresonanztomographien über einen längeren Zeitraum.

Hierfür wurde eine Studie durchgeführt, die über einen Zeitraum von acht Wochen zwölf Teilnehmer bei der Meditationspraxis beobachtete. Dazu wurde vor und nach dem Untersuchungszeitraum Magnetresonanztomographien durchgeführt, um einen Vergleichswert feststellen zu können. Des weiteren gab es eine Kontrollgruppe, deren Teilnehmer lediglich einen Gesundheitserziehungsunterricht erhielten. Die Gruppe der Meditierenden legte ihren Fokus auf die Technik der Achtsamkeits-Meditations, die zum Ziel hat, Liebe, Freundlichkeit und Mitgefühl für sich und andere zu schulen.


Während der Meditationspraxis wurden die Probanden mit visuellen Eindrücken von leidenden Menschen, aber auch mit Bildern neutraler oder positiver Inhalte beschallt. Im Anschluss dieser Studie konnte festgestellt werden, dass sich die Aktivitäten der Amygdala Region der Achtsamkeitsmeditierenden reduziert haben. Auch trotz forcierten emotionalen Reizen konnte sich eine Stabilisierung im Bereich der Emotionen und der Reaktion auf Stress einstellen. Bei den Kontrollgruppenmitgliedern hingegen konnten keine Unterschiede zwischen vor und nach der Unterrichtsphase festgestellt werden.


Die Betreiber der Studie sind demnach zu dem Schluss gekommen, dass Meditationspraktiken gezielt dafür eingesetzt werden können, um die Verarbeitung von Emotionen im Gehirn zu unterstützen. Meditation bewirkt, diesen Untersuchungsergebnissen zufolge, eine anhaltende und positive Veränderung der Gehirnfunktionen.

Spezielle universitäre Forschungsgruppen und neue Studien.


Nach diesen interessanten und aufschlussreichen Ergebnissen und der Erkenntnis, dass mit Hilfe von Meditation gezielt Einfluss auf die eigenen Hirnaktivitäten und somit auch auf die eigene emotionale Befindlichkeit genommen werden kann, möchten diverse Forschungsgruppen noch mehr darüber erfahren, wie Meditation auf unsere Gehirnzellen wirken und wie sich die Vergrösserung spezieller Hirnareale auf unser alltägliches Leben auswirkt. Die Universität Giessen hat dafür unterschiedliche Projekte in der Forschung gestartet, wobei hier auch veränderte Bewusstseinszustände in Zusammenhang mit der Meditationspraxis untersucht werden. Um Bewusstseinszustände empirisch vergleichen zu können, wird mit Hilfe eines EEGs die Frequenz der Gehirnströme gemessen.

Während eines Alltagsbewusstseins verläuft die Gehirnwellenfrequenz im sogenannten Beta-Zustand, der sich zwischen 13 und 25 Hz bewegt. Frequenzen darunter werden im Schlaf oder während meditativen Zuständen gemessen. Der Alpha-Bereich, der einen entspannten Zustand beschreibt, bewegt sich zwischen 8 und 12 Hz, Meditation findet sich in Theta-Bereich von 4-7 Hz wieder. Werden Gehirnfrequenzwellen darunter gemessen, zwischen 1 und 3 Hz, befindet sich der Proband im Delta-Zustand. Man spricht hier auch von tiefer Trance, Tiefenhypnose oder Tiefschlaf.


Anhand dieser Messungsmethode tendieren Forschungen in die Richtung, unter einer Induktion veränderter Bewusstseinszustände die Gehirnareale zu beobachten und dadurch neue Schlüsse zu ziehen. Auch werden neuronale Verknüpfungen beobachtet, die bei einer längeren Meditationspraxis nachhaltig wirken. Derzeit wird auch darüber geforscht, wie sehr Meditation im Bereich von Schmerzbewältigung, Stressbewältigung und als Praxis des autogenen Trainings eingesetzt werden kann.

Meditation als effektive Methode, um mit alltäglichen Stresssituationen besser umgehen zu können

Wenn Sie sich die aktuelle Forschung und deren Ergebnisse näher ansehen, werden Sie feststellen, dass Meditation tatsächlich positiv auf Ihr Leben wirken wird. Unser Alltag wird heutzutage von rasant schnellen Medien bestimmt, von erwarteter Effizienzsteigerung im Berufsleben und vielen Herausforderungen im Alltag und in der Familie. Umso wichtiger ist es, ein Augenmerk auf die eigene Gesundheit zu richten, um den Anforderungen des Lebens stand halten zu können. Gerade im Bereich der Emotionen kann Stress unglaublichen Schaden anrichten.

Meditation hilft hierbei, um die sich selbst emotional zu festigen und um Stresssituationen gelassener nehmen zu können. Weiss man um die Möglichkeit, bestimmte Gehirnareale mittels Meditationspraxis gezielt aktivieren zu können, hält man praktisch den Schlüssel in Händen, um die Leistungen des Hirn zu verbessern und die eigene Intelligenz zu steigern.






Wie funktioniert unser Gehirn?

Gehirnwellenfrequenzen erklärt.


Das Gehirn ist ein faszinierendes, komplexes Organ, das jeden Aspekt unseres täglichen Lebens steuert. Es ist verantwortlich für jeden Gedanken und jede Handlung, von den tiefsten philosophischen Überlegungen über das Erinnern an eine Einkaufsliste bis hin zur Koordination der motorischen Fähigkeiten, die zum Zähneputzen notwendig sind. Wissenschaftler entdecken neue und faszinierende Informationen darüber, wie das Gehirn jeden Tag funktioniert.

Das Gehirn kommuniziert mit elektronischen Signalen, die über Neuronen, auch Gehirnwellen genannt, übertragen werden. Gehirnwellen können mit einer Technologie namens Elektroenzephalographie (EEG) gemessen werden, die die elektrischen Signale des Gehirns mithilfe von Sensoren in Form von Metallelektroden aufnimmt, die an verschiedenen Stellen auf dem Kopf platziert sind.

Gehirnwellen können in verschiedene Geschwindigkeiten (schnell, mittel, langsam) unterteilt werden und entsprechen verschiedenen Arten von Denkmustern. Sie werden oft mit Musiknoten verglichen, da jede Art von Gehirnwelle ihren eigenen "Klang" hat, der sich von anderen unterscheidet. Wenn das Gehirn gut funktioniert, ist es wie eine Symphonie in Harmonie, wobei die verschiedenen Gehirnwellen in vorhersehbaren Mustern auftreten und Flüssigkeitssprünge zwischen mentalen Zuständen verwenden. Bei bestimmten Personen können die Gehirnwellenmuster jedoch dysreguliert sein und eine Art von Gehirnwelle kann zu häufig oder zur falschen Zeit dominieren.

Sie sind weiter in die folgenden drei Kategorien unterteilt:


Hi-Beta (20,5-28 Hz) - Hi-Beta-Wellen werden während hochkomplexer, schneller Gedanken einschließlich Erregungszuständen und hoher Angst beobachtet.

Beta (16,5-20 Hz) - Beta-Wellen sind die intensive, fokussierte Gehirnaktivität, wenn wir an der Lösung eines Problems arbeiten oder aktiv mit unserer Umwelt interagieren.

Lo-Beta (12-16 Hz) - Auch bekannt als sensomotorischer Rhythmus (oder SMR), haben sich die Lo-Beta-Wellen als sehr vorteilhaft bei der Verringerung von Angstzuständen, der Steigerung des Fokus und des allgemeinen Wohlbefindens und der Gesundheit erwiesen.

Alpha (8-12 Hz) - Alpha-Wellen sind langsamer und amplituder als Beta-Wellen und stellen einen ruhigen, entspannten Zustand dar. Es ist der Ruhezustand des Gehirns und tritt während einiger meditativer und achtsamer Aktivitäten auf. Die meisten Menschen können ihre Alpha-Wellen erhöhen, indem sie ihre Augen schließen und ein paar tiefe Atemzüge nehmen.

Theta (4-7 Hz) - Theta-Wellen sind sehr langsam und beziehen sich auf verträumtes, frei fließendes, losgelöstes unbewusstes Denken, das bei automatischen Aufgaben und manchmal in tiefen meditativen Zuständen auftritt. Es tritt oft während des Traumschlafes auf.

Delta (1 - 3 Hz) - Deltawellen sind niedrige Gehirnwellen, die während des traumlosen Schlafes und in tiefsten meditativen Zuständen auftreten.

Die durchschnittliche Person erlebt all diese Arten von Gehirnwellen zu verschiedenen Zeiten im Laufe eines Tages. Zum Beispiel, wenn sie ein schwieriges Kreuzworträtsel lösen, wären ihre Beta-Wellen am aktivsten, während sie während einer entspannenden Kaffeepause sitzen, haben sie vielleicht mehr Alpha-Wellen, und im Bett, wenn sie über die Ereignisse des Tages nachdenken, kurz bevor sie in den Schlaf driften, wären ihre Theta-Wellen dominant.





Neuroplastizität – Meditation verändert unser Gehirn


Neuroplastizität bedeutet die Fähigkeit unseres Nervensystems und insbesondere unseres Gehirn, sich kurz-, mittel- und langfristig zu verändern, was einhergeht mit lebenslangem Lernen und der Anpassung an veränderte Lebensumstände.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Diesen Satz können und müssen wir zu den Akten legen. Er stimmt nicht. Wir können auch noch in fortgeschrittenen Alter Neues lernen. Unser Gehirn ist dazu in der Lage.

Meditation verändert das Gehirn – Neuroplastizität

Eine Reihe von Forschungsarbeiten zeigen, dass bestimmte Gehirnareale sich unter dem Einfluss von Meditation dauerhaft verändern können. Neuroplastizität ist hier das Stichwort.

Bereits 2005 veröffentlichte Sarah Lazar, Leiterin des Meditationsforschungszentrums der Harvard Universiät, eine Studie mit erfahrenen Langzeit-Meditierenden mit dem Titel: „Neuroplastizität – Meditation erhöht die Dichte des Cortex“. Der Cortex ist Teil der sogenannten „Grauen Masse“ des Großhirns, verantwortlich für solche Funktionen wie z.B. Aufmerksamkeit, Kreativität, Motivation, Spontanität und andere.


2011 veröffentlichte Sie eine weitere Studie, diesmal aber mit Meditationsanfängern, die an einem achtwöchigen Meditationsprogramm teilnahmen. Der Titel der Studie: „Die Achtsamkeitspraxis führt zu einer Erhöhung der regionalen Dichte der grauen Masse im Gehirn.“

Studien mit Langzeit-Meditierenden und Meditationsanfängern

Bei Ihrer Studie von 2005 verglich Sarah Lazar mit ihrem Team die Gehirne von vierzig Meditierenden, welche täglich durchschnittlich 40 Min. meditierten und über durchschnittlich 9,1 Jahr Meditationserfahrung verfügten, in einem speziellen Magnet-Resonanz-Tomographen mit den Gehirnen einer Kontrollgruppe von fünfzehn Nicht-Meditierenden. Alle Meditierenden hatten zudem an mindestens einem einwöchigen Meditations-Retreat teilgenommen, an welchem sie täglich rund 10 Stunden meditierten.

In der Studie von 2011 scannte Lazar die Gehirne von 18 Meditationsanfängern jeweils zwei Wochen vor und nachdem sie an einem achtwöchigen MBSR-Programm teilgenommen hatten. Während dieses Meditations-Programms meditierten die Teilnehmenden der Studie pro Tag durchschnittlich 27 Minuten.

Meditation, so das Resultat beider Studien, geht einher mit der Verdickung verschiedenster Hirnareale welche insbesondere für folgende Funktionen zuständig sind:


- Die Modulation / Regulation von Emotionen und emotionale Balance

- Körper-Intuition

- Aufmerksamkeit und Erinnerung

- Entscheidungsfähigkeit

- Rollenübernahme und Empathie

Interessant war u.a., dass bei den fünzig Jahre alten Langzeitmeditierenden der mittlere präfrontale Kortex noch dieselbe Größe besaß, wie bei fünfundzwanzigjährigen Nicht-Meditierenden. Das ist angesichts der generellen Abnahme der Größe des Kortex im Laufe des Älterwerdens erstaunlich und weist darauf hin, dass die natürliche Abnahme des Kortex an dieser Stelle durch Meditation aufgehalten werden kann.

Regulation von Emotionen und emotionale Balance

Die Hauptfunktionen des mittleren präfrontalen Kortex, welche sich durch Meditation zu entwickeln scheinen, haben zu tun mit der Körperwahrnehmung, emotionaler Balance und der Fähigkeit, flexibel auf Dinge zu reagieren, also mehrere Handlungsoptionen zu haben, anstatt nur im Autopilot eingefahrenen Handlungsabläufen zu folgen.

Emotionale Balance hat mit der Fähigkeit zu tun, unser emotionales Gehirn auszubalancieren. Sie sorgt dafür, dass dieses uns nicht mit Emotionen überschwemmt, so dass wir in ein emotionales Chaos abgleiten und dass die Emotionen uns mit der Umwelt und anderen Menschen auf eine angenehme, bedeutungsvolle Art und Weise verbinden.

Der mittlere präfrontale Kortex spielt hierbei eine Schlüsselrolle, da er uns hilft, unsere Emotionen zu modulieren und zu regulieren. Insbesondere bei der Regulation von Ängsten spielt diese Gehirnregion eine wichtige Rolle.

Studien mit fortgeschrittenen Meditierenden zeigen überdies, dass Meditation die Amygdala (Sitz unseres Angst bzw. Gefahrenzentrums) herunterreguliert, welche bei Angsterlebnissen stark aktiviert ist. Die Amygdala ist insbesondere zuständig für die Kampf- und Fluchtreaktion und für emotionale Zustände hoher Intensität. Auch Lazar hat in ihren Studien eine Verkleinerung der Amygdala bei Meditierenden festgestellt.

Unser Alltagsstress – und insbesondere chronischer Stress – ist direkt verbunden mit einer Überstimulation der Amygdala – also einer Überstimulation der Angstreaktion. Lazar stellte fest, dass je grösser die subjektiv empfundene Stress-Reduktion der Meditierenden ist, desto kleiner ist ihre Amygdala.

Mit anderen Worten: Indem wir durch Meditation achtsamer werden, steigt unsere Fähigkeit, mit Stress, Ängsten, beunruhigenden Dingen und Befürchtungen umzugehen, welche unser Leben auf subtile oder zuweilen sehr markante Art und Weise beeinflussen können.

Körper-Intuition

Ein anderer wichtiger Aspekt, der mit dem mittleren präfrontalen Kortex verbunden ist, ist die Körper-Intuition. Der mittlere präfrontale Kortex erhält Input von den inneren Organen, wie etwa vom Herzen, den Lungen und den Verdauungsorganen und dem Darm.

Eine Stärkung der Signale aus unserem Körperinneren durch meditatives Gewahrsein verbindet uns tiefer mit der Weisheit unseres Körpers, indem nun die Körpersignale unsere rationale Überlegungen und unser Verhalten mehr mitbestimmen können. Die Qualität der Verbindung mit den Signalen unseres Körpers vertieft unser intuitives Verstehen und unsere Weisheit, indem unsere Entscheidungen und Überlegungen nicht nur und ausschließlich von unserem Verstand und logischem Denken getroffen werden.

Indem wir durch Meditation lernen können, achtsam auf unsere Körpersignale zu hören, stehen uns unmittelbarere Signale und Informationen über uns, andere und unsere Umwelt zur Verfügung.

Stärkung des SELBST

Die Bereiche des mittleren präfrontalen Kortex scheinen wichtig zu sein für unsere Fähigkeit uns unserer Selbst bewusst zu sein. Mit der zunehmenden Bewusstheit, die mit regelmäßiger Meditationspraxis einhergeht, entsteht zunehmend eine Erfahrung von Gegenwärtigkeit.

Es entsteht die Fähigkeit, Dinge, die in uns und um uns vorgehen, aus seiner neutralen Beobachterperspektive wahrzunehmen, zu beobachten. Und während Meditierende diesen „inneren Beobachter” durch die Meditation kultivieren, zeigen Brainscans, dass Bereiche des mittleren präfrontalen Kortex mehr und mehr aktiv werden.

Sarah Lazar schreibt dazu: “Diese Bereiche des mittleren präfrontalen Kortex sind diejenigen Gehirnbereiche, welche uns am meisten zu Menschen machen… Was wir bei der Meditationspraxis generell tun, ist, dass wir den ,CEO des Gehirns‘ aktivieren.

Wir erwecken, so könnte man sagen, diejenigen Teile unseres Gehirns, welche uns dazu verhelfen, unser höchstes Potential zu entfalten und zu erhalten.”

Quelle: zen-ingegral.com









Ich vertrete die Ethischen Grundsätze des DFC, die Ethikleitlinien des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC) und der International Coaching Federation (ICF)  und nutze diese ergänzend, um mich an den Aussagen und Prinzipien und dem Geist der Ethiken von DFC,DBVC,GCA und ICF in ihrer Arbeit auszurichten. Ich distanziere mich ausdrücklich  von Sekten sowie von der Scientology-Organisation und von Vereinigungen, die Freiheit, Freizügigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit oder andere Grundrechte einschränken bzw. infrage stellen. 






 
 
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