In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten
Albert Einstein 
 

    Hochsensibilität (HSP)



„Wo die Bedürfnisse der Welt mit Deinen Talenten zusammentreffen

-dort liegt Deine Berufung!“

                                         (Aristoteles)




-Haben Sie überdurchschnittlich oft das Bedürfnis, sich von Trubel und Hektik der Welt zurückzuziehen?


-Brauchen Sie Zeit für die gründliche Verarbeitung von Eindrücken?


-Haben Sie ein reiches und vielschichtiges Innenleben?


-Sind Sie sehr empfindlich auf Schmerzen, und/oder auf andere innere und äußere Eindrücke?


-Verfügen Sie über eine ausgeprägte Intuition?


-Können Sie bestimmte Geräusche oder Gerüche kaum ertragen?


-Werden Sie von Stimmungen anderer Menschen stark beeinflusst?


-Reagieren Sie ungewöhnlich stark auf Medikamente oder Alkohol?


-Bemerken Sie Details, die anderen oft entgehen?


-Haben Sie ein besonderes Bedürfnis nach Harmonie und Gerechtigkeit?




Wenn Sie vier oder mehr Fragen mit „ja“ beantworten, sind Sie wahrscheinlich hochsensibel.


Willkommen im Club der Hochsensiblen/Hochsensitiven Menschen.



Falls Sie nur drei Fragen mit „ja“ beantworten, diese jedoch in besonders hohem Maße auf Sie zutreffen, sind Sie wahrscheinlich ebenfalls hochsensibel.

Hochsensible Menschen haben aufgrund einer physiologischen Disposition eine erhöhte Empfänglichkeit für Reize. Diese erhöhte Aufnahmebereitschaft für äußere (z.B. Geräusche, Gerüche, Berührungen) und innere Reize (z.B. Erinnerungen, Vorstellungen, Gedanken) führt dazu, dass hochsensible mehr Informationen wahrnehmen. Zusätzlich verarbeiten sie diese wesentlich tiefer und gründlicher als nicht hochsensible Menschen.

Der Begriff „hochsensible Person“ (kurz: HSP) wurde 1996 von der amerikanischen Psychologin Elaine Aron in ihrem Bestseller „The Highly Sensitive Person: How To Thrive When The World Overwhelms You“ geprägt.

Jahre zuvor hatte Aron ihre eigene Hochsensibilität im Rahmen ihrer persönlichen Psychotherapie entdeckt. Aktuellen Schätzungen zufolge sind etwa 15 Prozent der Menschen hochsensibel. Die Hochempfindlichkeit ist in fast allen Fällen bereits ab Geburt feststellbar. Man vermutet, dass sie vererbt wird (Zwillingsstudien weisen darauf hin.)

Hochsensibilität wurde und wird ab und zu verwechselt mit Schüchternheit, Ängstlichkeit, und/oder Introversion. Obwohl hochsensible Menschen schüchtern, ängstlich und introvertiert sein können, ist dies nicht zwangsläufig so. 30% der HSP sind extrovertiert.



Wichtig ist an dieser Stelle zu bemerken, dass die besonders bei Frauen weit verbreitete Meinung, Frauen seien sensibler als Männer, unrichtig sein dürfte. Laut diversen Untersuchungen und Umfragen gibt es unter Männern gleich viele Hochsensible wie unter Frauen. Allerdings führen Jahrtausende alte Rollenbilder und verzerrte Vorstellungen vom „richtigen Mann“ dazu, dass Männer mit ihrer Sensibilität schlechter zurechtkommen und diese eher verbergen. Wir leben in einer Kultur, in der „Frauenversteher“ eines von vielen Schimpfworten für hochsensible Männer geworden ist. (Ob da ein wenig Neid von Seiten der weniger Sensiblen mitschwingt?)

In China werden Hochsensible daher bereits in der Schule von Mitschülern und Lehrern sehr geschätzt, und es wird ihnen große Hochachtung entgegengebracht.

Entgegen mancher Vorurteile sind Hochsensible nicht weniger aufnahmefähig als Nicht-HSP, sondern sie nehmen mehr Informationen pro Zeiteinheit auf und verarbeiten dies gründlicher.


Studien ergaben, dass Hochsensible, sofern sie nicht unter akutem Stress stehen, gesünder und glücklicher sind als Nicht-HSP. Gesünder deswegen, weil sie ihr ausgeprägtes Frühwarnsystem rechtzeitig vor gesundheitlichen und anderen Gefahren warnt. Und glücklicher deswegen, weil HSP jede Emotionen intensiver wahrnehmen, Überwiegen die positiven Emotionen deutlich, erleben HSP daher intensivere und tiefere Glücksmomente.



 

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Typische Eigenschaften:

Indikatoren für Hochsensibilität sind ein intensiveres Wahrnehmen von Geräuschen, Gerüchen, optischen Eindrücken, Druck, Hitze, Kälte, sowie Sinnzusammenhängen, Stimmungslagen, Querverbindungen u.ä. sowie eine tiefere Verarbeitung all dieser Eindrücke. All das geht einher mit der Neigung zur Überstimulation.

Typische, meist als positiv erlebte Aspekte der Hochsensibilität sind:


  • ausgeprägte Intuition und die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen
  • starker Gerechtigkeitssinn und Idealismus
  • Feinfühligkeit
  • intensives Empfinden, tiefes Wahrnehmen und Erleben
  • Perfektionismus und Verlässlichkeit
  • sehr gute Detailwahrnehmung
  • sich von Schönheit in Natur und Kunst stark angesprochen fühlen
  • Denken in größeren Zusammenhängen, tiefe Reflexion
  • starke Anteilnahme am Leid, aber auch Glück anderer Menschen
  • Empfänglichkeit für Mystik und Symbolik
  • Kreativität

Typische, meist als negativ erlebte Aspekte der Hochsensibilität sind:


  • Stress und Hektik sehr schwer zu ertragen zu können
  • Neigung zu diversen Überempfindlichkeiten (Allergien, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten etc.)
  • sich schwer abgrenzen können
  • leichtes Erschrecken
  • das Gefühl, wenig belastbar zu sein und kaum Reserven zu haben
  • Neigung zur Überreaktion
  • Hang zur Grübelei
  • eventuell rasche Gereiztheit oder Verstimmtheit
  • das häufige Bedürfnis, sich zurückzuziehen
  • häufiges übergangen werden (vor allem im Berufsbereich), weil man sich nicht anpreist und keine Verbündeten sucht, sondern vergeblich darauf hofft, wegen der eigenen Kompetenz anerkannt zu werden

Quelle: Sensibel kompetent/ Dr. Marianne Skarics









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